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Aminosäuren

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die unser Körper in einer bestimmten Menge
braucht. Vor allem wer Sport treibt oder sich nach einer Krankheit in der Genesung befindet, benötigt sie.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Bedarf im Normalfall bei 2 Gramm Aminosäuren pro Kilogramm Körpergewicht. Diesen Bedarf können wir durch die Nahrungsaufnahme decken.

Insbesondere Rinder- und Schweinefleisch, Thunfisch und Lachs sowie Hülsenfrüchte enthalten viele der Verbindungen. Wenn Ihr Körper größere Mengen benötigt, sollten Sie nicht nur auf die Zufuhr über Nahrungsmittel vertrauen.

Auf dem Markt auch passende Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, die den Bedarf abdecken.

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren gelten als Grundbaustein sämtlicher körpereigenen Proteine (Eiweiße) im menschlichen Organismus. Bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, unter anderem bei der Produktion von Enzymen und Neuronentransmittern werden Aminosäuren benötigt.

Dabei haben sie die Hauptaufgabe, Nährstoffe zu transportieren und deren Speicherung im Körper zu optimieren. Die Säuren helfen aber auch beim Muskelaufbau. Deswegen sind sie essentiell für Kraft- und Ausdauersportler.

Der Körper benötigt Aminosäuren zur Neubildung und Reparatur von Gewebe. Aus diesem Grund besteht nach Krankheiten und Operationen ein erhöhter Bedarf. Aminocarbonsäure, wie die Verbindung auch genannt wird, kann aber auch bei anderen Symptomen eine positive Wirkung auf den Körper haben.

Sie hilft, die Mehrbelastung, die durch überdurchschnittlichen Alkoholkonsum oder durch Rauchen entsteht, besser zu verarbeiten.

Aminosäuren sind nicht nur für Sportler wichtig

Mit dem Alter steigt der Bedarf von Aminosäuren. Sie unterstützen den Körper bei der
Stressbewältigung. Zunehmender Stress ist darauf zurückzuführen, dass die Darmschleimhaut ihre Schutzfunktion verliert.

Ist das der Fall, sollte Glutamin von außen hinzugefügt werden. Für das persönliche Wohlempfinden sind die Säuren wichtig, da sie auf die Funktion vieler Organe, Sehnen und Drüsen positiv einwirken. Insofern sollten sie ausreichend im Organismus vorhanden sein, damit der Körper möglichst ideal arbeiten kann.

Die Aufnahme erfolgt über Eiweiße, die in der der Nahrung stecken. Diese Eiweiße werden im Körper in verschiedene Aminosäuren gespalten und danach wieder zusammengesetzt. Das geschieht mehrmals täglich, sodass es zur stetigen Auffrischung kommt.

Das sind die essentiellen Aminosäuren

Wissenschaftler haben die essentielle Aminosäuren entdeckt. Sie kann der Körper nicht selber herstellen. Deswegen ist es nötig, sie über die Nahrung einzunehmen. Nachfolgend werden sie vorgestellt – absteigend in der Menge des täglichen Bedarfs.

Methionin

Methionin ist die Vorstufe der Aminosäure Cystein, die für die Proteinbildung zuständig ist. Am Aufbau von Proteinen ist Methionin direkt beteiligt. Neben Lysin ist es bei der Synthese von Carnitin notwendig, das für den Fettstoffwechsel benötigt wird.

Lysin ist also ein guter Begleiter einer Diät. Methonin können Sie über Rindfleisch, Erbsen und Spinat aufnehmen. Phenylalanin wird für die Produktion wichtiger Hormone benötigt. Das sind unter anderem das Nervositätshormon Adrenalin, das Stresshormon Noradrenalin oder das Glückshormon Dopamin. Es steckt in Sojabohnen, Geflügel und Ei.

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Valin

Valin ist vor allem für die Regulierung des Blutzuckers von Bedeutung, da es die
Insolinausschüttung anregt. Außerdem ist es ein wichtiger Energielieferant bei langer
körperlicher Anstrengung. Weizen-Vollkornmehl, Hühnerfleisch und Chlorella enthalten Valin.

Leucin

Leucin ist beim am Aufbau von neuem Gewerbe beteiligt. So sollte es bei verschiedenen
Krankheiten, die die Leber, die Gelenke oder die Muskeln betreffen, angewendet werden.
Besonders in Weizenkeimen, Thunfisch und Rinderfilets ist der Anteil an Leucin hoch.

Isoleucin

Isoleucin ist ein wichtiger Energielieferant, wenn die im Körper verfügbaren
Glukosevorkommen bereits aufgebraucht sind. Deswegen ist es vor allem für Kraft- und
Ausdauersportler von Bedeutung.

Sie essen häufig Fleisch und Fisch, um den Vorrat wieder aufzufüllen. Auch in Nüssen und Hülsenfrüchten stecken große Mengen Isoleucin.

Lysin

Lysin ist wie Methionin ein wichtiger Bestandteil des Fettstoffwechsels, weil der Körper mit
ihm und anderen Stoffen das vitaminähnliche Carnitin herstellen kann. Zudem wirkt es sich
positiv auf die Aufnahme von Kalzium aus. Es sorgt für stärkere Zähne und Knochen sowie
für eine gesunde Haus. Lysin steckt insbesondere in Sojabohnen, Linsen und Kürbiskernen.

Threonin

Threonin entwickelt seine vollständige Wirkung im Zusammenspiel mit den Vitaminen B3 und B6. Sie sollten Threonin also in ausreichenden Mengen aufnehmen. Threonin ist beim
Aufbau von Antikörpern wichtig Es ist unter anderem in Erbsen, Nüssen und Eiern enthalten.

Tryphtophan

Tryphtophan ist der Ausgangsstoff des Stimmungsaufhellers Serotonin, das auch als
Glückshormon bezeichnet wird. Aus Serotonin wird das Schlafhormon Melatonin gebildet.
Tryphtophan kann der menschliche Organismus unter anderem über Schokolade, Bananen
und Hülsenfrüchte aufnehmen.

Aminosäuren: Das sind die Vor- und Nachteile

Nachteile von Aminosäuren sind eigentlich so gut wie nicht bekannt. Einzig bei der
Zusammenwirkung mit bestimmten Medikamenten kann es zu Nebenwirkungen kommen.
Doch diese treten nur in sehr wenigen Fällen auf.

Spielen keine anderen Faktoren als die Medikamenteneinnahme eine Rolle, kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass keine negativen Wirkungen bestehen.

Es überwiegen eindeutig die Vorteile: Aminosäuren sind vielseitig einsetzbar. Egal ob für den Muskelaufbau, als Linderung verschiedener Krankheitssymptome oder als Mittel gegen Haarausfall können die verschiedenen Säuren eingesetzt werden.

Es können also nicht nur Ausdauersportler ihren Nutzen aus der Einnahme von Aminocarbonsäure ziehen. Auch herkömmlichen Menschen, die auf ihren Körper achten wollen, helfen sie.

Denn Aminos bringen neben der „kosmetischen“ Wirkung auch zahlreiche weitere Vorteile mit, die dem Organismus guttun.

Aminosäuren sind gut verträglich

Die Verbindungen können auch bei Unverträglichkeiten bestimmter Lebensmittel in
ausreichenden Mengen eingenommen werden. Es gibt nicht nur genügend alternative
Lebensmittel, in denen sie vorkommen.

Auch mit vielen Nahrungsergänzungsmitteln, können Sie ihren Bedarf decken. Aminos sind als Kapseln, Tabletten, Pulver oder Getränk im Handel erhältlich. Aminosäuren sind ein natürlicher Stoff, den der menschliche Körper anstelle von synthetischen Medikamenten verwenden kann.

Das geht soweit, dass sie inzwischen in der sogenannten orthomolekularen Medizin Anwendung finden. Weil sie gut verträglich sind, gibt es keine Gruppen, die grundsätzlich von der Einnahme ausgeschlossen sind.

Aminosäuren, ihre Wirkung auf den Körper

Als Therapie entfalten Aminosäuren in verschiedenen Bereichen Ihre Wirkung. Sie werden bei Diabetes, einem hohen Cholesterinspiegel oder als Stimmungsaufheller eingesetzt. Sie können auch die Zeugungsfähigkeit erhöhen.

Heute hat die Qualität der Spermien im Vergleich zu früher spürbar abgenommen. Durch die Einnahme von Carnistin und Arginin erhalten die Spermien zusätzliche Beweglichkeit und Agilität. Denn das sind meist die Gründe, weshalb Paare mit trotz Kinderwunsch kinderlos bleiben.

Personen, die unter plötzlichem Haarausfall leiden, kann die Einnahme von Aminosäuren
helfen. Fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, kümmert er sich um die wichtigsten
Funktionen. Dazu zählt die Produktion von Haaren nicht.

Die Einnahme von Cystein und Methonin kann aber die Produktion des sogenannten Haarkeratins wieder ankurbeln. Aus den einzelnen Keratinfasern entsteht in der Folge schließlich das Haar. Cystein und Methonin tragen auch zur Stärkung der Nägel bei.

Glycin ist in der Medizin ein wahrer Alleskönner. Es wird in der Therapie von Ateriosklerose
und Gicht eingesetzt, bringt aber weitere positive Eigenschaften mit sich. Es regt die
Ausschüttung von Glucagon an, was den Blutzuckerspiegel absenkt.

Da es die Reizweiterleitung hemmt, kann es in der Therapie gegen Schlafstörungen und Panikattacken eingesetzt werden. Die genannten Einsatzbereiche sind nur wenige Beispiele.

Die Liste lässt sich um viele weitere Krankheiten erweitern, in denen Aminosäuren nützlich sind.

Aminosäuren kaufen – Diese Formen gibt es

Klassische Nahrungsergänzungsmittel werden in verschiedenen Darreichungsformen
angeboten. Es gibt sie als Kapsel, Tabletten, Pulver oder in flüssiger Form.

Die Kapseln werden wie herkömmliche Tabletten eingenommen, meist mehrere auf einmal vor und nach dem Training. Aminosäuren als Pulver gibt es entweder als sogenannte Sticks oder in loser Form und größeren Verpackungen. Sticks bieten den Vorteil, dass sie bereits dosiert sind.

Bei der Einnahme wird das Pulver mit Wasser oder Fruchtsaft vermischt. Wer sich eine Dose mit Pulver kauft, muss die Dosierung selber vornehmen. Flüssige Aminos haben bereits die richtige Konzentration.

Das Pulver ist in Fruchtsaft aufgelöst, der sofort getrunken werden kann. Mit den Produkten erhalten die Kunden auch Hinweise zur richtigen Dosierung und richtigen Einnahme.

Aber auch viele Cremes und Kosmetikartikel machen sich den positiven Nutzen von Aminosäuren zu eigen. Neben den Zusammenstellungen von Aminosäuren, die einen möglichst guten und raschen Muskelaufbau bewirken sollen, sind auch andere Mischungen erhältlich.

So gibt es Kapseln, die die Gehirnfunktionen und die Konzentration verbessern genauso wie Kapseln, die das Herz-Kreislauf-System schützen. Auch Produkte, die auf den Körper eine beruhigende Wirkung haben, sind auf dem Markt.

Aminosäuren: Nebenwirkungen treten nur selten auf

Da es sich bei Aminosäuren um natürliche Basisstoffe handelt, kommt es nur sehr selten zu Nebenwirkungen. Es kann aber der Fall eintreten, dass Aminosäuren die Wirkung von
Medikamenten verstärken, verringern oder aber gänzlich neutralisieren können.

Sie sollten die gleichzeitige Einnahme beider Produkte mit dem Arzt abklären. Treten Nebenwirkungen auf, obwohl der Arzt die Kombination für unbedenklich erachtet hat, sollte er ein weiteres Mal aufgesucht werden.

Die Präparate entfalten ihre optimale Wirkung, wenn die empfohlene Dosierung eingehalten wird. Andernfalls kann es zu Magendarm-Beschwerden kommen.

Aminosäuren können eine schädigende Wirkung haben, wenn zu große Eiweiß-Mengen
eingenommen werden. Dann kann der Körper das Eiweiß nicht mehr in Aminosäuren
zerlegen, weil er sie schlichtweg nicht mehr braucht.

Das kann zur Folge haben, dass der Körper zu viel Harnsäure produziert, die sich in den Gelenken ablagern können. Damit steigt die Gefahr, an Gicht zu erkranken.

Aminosäuren helfen beim Muskelaufbau

Beim Muskelaufbau sollte vor allem auf Leucin, Isoleucin und Valin gesetzt werden. Sie
fallen in die Kategorie der BCAA. Das bedeutet, sie sind „branched chain amino acids“, also
verzweigtkettige Aminosäuren.

Weil sie den Körper vor dem Abbau der Muskeln schützen, deren Ermüdung hinauszögern und zudem sofort ins Blut gelangen, haben sie auf diesem Gebiet einige Vorteile. Außerdem wird den verzweigtkettigen Säuren nachgesagt, dass sie sparsamer mit dem Glykogen im Körper umgehen würden.

Dadurch bleiben diese Reserven länger erhalten, was eine längere sportliche Leistungsfähigkeit bewirkt.

Die direkte Aufnahme der Verbindungen ist besonders für die Zeit unmittelbar nach dem
Training wichtig. Denn direkt nach einer starken Belastung kann der Körper in den Muskeln
ein Vielfaches an Aminosäuren aufnehmen.

Deswegen sollten Sie darauf achten, dass dem Körper in dieser Regenerationszeit möglichst alle der benötigten Aminosäuren zur Verfügung stehen. Das zeigt, dass der Muskelaufbau nicht alleine durch die Einnahme der richtigen Nahrungsergänzungsmittel erledigt ist.

Es steckt immer viel Arbeit und ein großer Aufwand dahinter.

Proteinogene Aminosäuren kann der Organismus nur zum Teil produzieren
Im menschlichen Organismus existieren über 200 Aminosäuren, die 20 wichtigsten sind die
proteinogene Aminosäuren.

Von ihnen kann der Körper 12 selbst produzieren, die restlichen 8 werden als essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Die 12 proteinogenen Aminosäuren sind: Atanin, Cystein, Arginin, Asparagin, Glutamin, Asparagi, Glutaminsäure, Serin, Histidin, Prolin, Tyrosin und Glycin. Sie sind die Bausteine von Proteinen.

Neben ihnen gibt es auch proteinogene Aminosäuren. Auch sie sind im menschlichen Organismus zu finden, allerdings meist nicht Proteinen. Sie übernehmen andere Aufgaben, beispielsweise im Harnstoffzyklus. Taurin gehört ebenfalls dazu.

Eine ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf

Es gibt also eine ganze Reihe von Aminosaeuren, die der Körper für sich nutzen kann. Sie
sind hilfreich, um verschiedene Symptome und Indikationen zu behandeln.

Ihr Vorteil ist, dass sie natürlich vorkommen, in einigen Fällen bereits Bestandteil des Organismus sind und praktisch keine Nebenwirkungen haben. Neben dem gesundheitlichen Nutzen, bieten Aminosäuren aber auch Eigenschaften, die zur Selbstoptimierung eingesetzt werden können.

Egal ob es darum geht, die sportliche Leistungsfähigkeit auszubauen oder die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Viele Organe profitieren von der positiven Wirkung, die Aminosäuren in unserem Körper hinterlassen.

Dabei ist es nicht einmal notwendig, die Säuren in Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Präparaten einzunehmen. Schon eine ausgewogene Ernährung kann den täglichen Bedarf abdecken.